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Christian Hoburg aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Christian Hoburg (* 23. Juli 1607 in Lüneburg; † 29. Oktober 1675 in Altona/Dänemark, heute Hamburg-Altona) war ein evangelischer Kontroverstheologe und mystischer Spiritualist.

Leben

Hoburg verlor früh Vater und Mutter. Ein Pastor ermöglichte ihm den Besuch der Lüneburger Klosterschule. Ein Theologiestudium in Königsberg musste er aus Geldnot abbrechen.

Als Hilfsprediger in Lauenburg lernte er die Schriften seiner theologischen Vorbilder Johann Arndt und Kaspar von Schwenkfeld kennen. Diese beeindruckten ihn tief, den theologischen Ideen der Mystiker blieb er treu. Das hatte häufigen Streit mit der kirchlichen Obrigkeit zur Folge.

Er schrieb, teilweise unter Pseudonymen, theologische Bücher, in denen die orthodoxe lutherische Kirche massiv kritisiert wurde. Deshalb unter Druck geraten, wurde ihm von Freunden über Herzog August den Jüngeren von Braunschweig eine Pfarrstelle in Bornum am Elm vermittelt. Anfang 1645 trat er diese an, geriet jedoch bald in Konflikt mit der Gemeinde. Anlässlich seines Verhaltens bei einer Einquartierung schwedischer Truppen im Dorf forderten Gutsherr und Gemeinde seine Absetzung. Selbstgerechtigkeit und theologische Radikalität des Pfarrers waren auch sonst mit dem dörflichen Gemeindeleben unvereinbar.

Als darüber hinaus aus Kirchenkreisen gegen ihn vorgegangen wurde, weil es bekannt wurde, dass Hoburg der wahre Autor des scharf kritischen Buchs Spiegel der Missbräuche beim Predig-Amt war, verlor er die Rückendeckung des Herzogs und wurde 1648 des Landes verwiesen. Er fand vorübergehend Unterkunft bei einem Freund in Quedlinburg und wurde dann Hausprediger auf dem Schloss eines "vornehmen Herrn" in Cappel bei Geldern. Nach fünf Jahren aber hat er diesen nach einer Meinungsverschiedenheit exkommuniziert und wurde daraufhin entlassen.

Erneut auf der Flucht, fand er Unterkunft bei seinem Gesinnungsgenossen Joachim Betke in Linum bei Fehrbellin, wo er 15 Jahre lang Pastor wirkte. Dort entstand das Buch Der unbekannte Christus (1661), welches in den pietistischen Kreisen weite Verbreitung fand. Darin warf er den Lutheranern vor, Christus nicht zu kennen - zu einer Zeit, da die lutherische Orthodoxie für sich beanspruchte, den "allein selig machenden Glauben" zu verkündigen, was er als ungeheure Provokation ansah.

Hoburg geriet dann aber auch in Linum in einen Konflikt mit dem Konsistorium, weil er den Inhalt seiner Bücher widerrufen sollte. Er weigerte sich, weil er dachte, "man solle Gott mehr gehorchen als den Menschen". Hoburg lebte dann einige Zeit bei seinem Sohn Philipp und flüchtete 1673 mit diesem zusammen ins damals noch dänische Altona. Dort lebte und predigte er während seiner letzten zwei Lebensjahre bei den Mennoniten.

Hoburgs theologische Bedeutung ist vor allem darin zu sehen, dass in seinen Schriften ein großer Teil des Gedankenguts der Pietisten bereits angelegt ist. Als Geburtsstunde des Pietismus gilt die Veröffentlichung der Schrift Pia Desideria von Philipp Jacob Spener im Jahre 1675. Spener stand in der Tradition der mystischen Spiritualisten, und in Expertenkreisen wird heute teilweise die Ansicht vertreten, er habe das Grundkonzept seiner Pia Desideria aus Hoburgs Spiegel der Missbräuche übernommen.

Werke (Auswahl)

· Christ-Fürstlicher Jugend-Spiegel. o.O. 1645
· Heutiger, langwieriger, verwirreter Teutscher Krieg. o.O. 1644
· Praxis Arndiana, das ist, Hertzens-Seufftzer. o.O. 1642
· Spiegel der Misbräuche beim Pregig-Ampt. o.O. 1644
· Teutsch-Evangelisches Judenthum. o.O. 1644
· Theologia Mystica, das ist Geheime Krafft-Theologia der Alten. Amsterdam 1655
· Der unbekandte Christus. Amsterdam 1669

Werk- und Literaturverzeichnis

Gerhard Dünnhaupt: "Christian Hoburg (1607-1675)", in: Personalbibliographien zu den Drucken der Barockzeit, Bd. 3. Stuttgart: Hiersemann 1991, S. 2092-2111. ISBN 3-7772-9105-6


Quelle: Wikipedia - Zum Originalartikel -

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