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Bornum hat ein Problem: Fasching feiern wollen viele, arbeiten wenige

Von Michael Strohmann

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Unser Archivfoto zeigt die Jüngsten der Faschingsgesellschaft Bornum, die einen Tanz in flotten Kostümen aufführten. Der Faschingsabend ist nach wie...

Foto: Werner Gantz

BornumWas sich in Bornum abspielt, ist symptomatisch. Zum Feiern gehen die meisten gerne. Aber Arbeit möchte sich kaum noch jemand machen. Schon gar nicht aus der jüngeren Generation. Und so könnte es denn sein, dass das Dorf am Elm am 9. Februar – und bis auf weiteres – seine letzte Faschingsfeier erlebt.

„Es müssen sich endlich neue Leute finden, die den Fasching organisieren“, sagt Mareike Scherenhorst, eine „Ur-Bornumerin“, auch wenn sie mittlerweile in Weddel wohnt. Seit Ende der 90er Jahre gehört sie zum Organisationskomitee, drei Mitstreiterinnen aus ihrer Faschings-Tanzgruppe sind ebenfalls schon so lange dabei. Nun sei es an der Zeit, dass andere den Stab übernehmen müssten, findet die 31-Jährige. „Wir hätten uns nie träumen lassen, dass wir diese Aufgabe so lange übernehmen.“

Gerade mal ein Mann sei übriggeblieben, der heute noch mithelfe, den Bornumer Fasching vorzubereiten, spricht Scherenhorst nicht nur die Generations-, sondern auch die Geschlechterfrage an. „Vor etwa 30 Jahren, als es losging mit unserem Fasching, sind noch viele Männer an der Arbeit beteiligt gewesen“, blickt die 31-Jährige zurück, die als Lehrerin am Gymnasium am Bötschenberg in Helmstedt arbeitet. Die Initiative sei damals von der Landjugend ausgegangen.

Für Scherenhorst ist es keine Frage, dass der Fasching einschließlich des „Wurstsammelns“ eine wichtige Funktion für den Zusammenhalt im Dorf hat. „Es wird doch immer weniger angeboten und gemeinsam gemacht.“ Insofern dürfe man sich nicht einfach der Erkenntnis beugen, dass das Leben auch ohne Faschingsfeier weitergehen würde.

Die Faschingsfeier, das ist ein feucht-fröhlicher Abend, der sich bis in die frühen Morgenstunden ziehen kann. Wie im Fluge geht er vorüber. Die Vorbereitungszeit jedoch erstreckt sich über Wochen und Monate. Aber gerade das gemeinsame Tüfteln am Programm und an den Kostümen schaffe Bindung untereinander und an den Ort, findet Mareike Scherenhorst. „Im September beginnen wir immer mit der Organisation. Wir überlegen uns ein Faschings-Motto. Dann muss das Programm geplant werden und die Kostüme werden abgestimmt. Außerdem halten wir immer eine Begrüßungsrede, die muss geschrieben werden, ebenso wie die Einladungen, die Bezug nehmen auf das jeweilige Faschingsmotto“, erzählt die 31-Jährige aus der Praxis. Brauereien müssten angesprochen werden, um Freibier ausschenken zu können.

Der Witz sei, so Scherenhorst, dass der Fasching nach wie vor gut angenommen werde, was die Resonanz am Party-Abend betreffe. Da würden locker 150 bis 200 Leute kommen. Am Sammeln von Speisen und Spenden hingegen, diesem wichtigen Bestandteil des Faschingsgeschehens, ist das Interesse viel geringer – und seit Jahren tendenziell abnehmend. Genauso wie die Bereitschaft, auf der Bühne eine Büttenrede zu halten.

Mareike Scherenhorst und ihre Freundinnen würden Nachwuchskräfte nicht im Regen stehenlassen, sondern behutsam an die Aufgabe der Faschingsvorbereitung heranführen und sie dabei unterstützen. „Allerspätestens bis September müssen sich Leute gefunden haben, sonst wird es 2014 keinen Fasching mehr geben“, sagt die 31-Jährige, die darauf hofft, dass ein Ruck durch die Bornumer geht – vor allem durch die jungen Bornumer.

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