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Sanierung Kanalnetz 2004-06

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Sanierung Schmutzwasser - Kanalnetz Bornum

"Unser Dorf soll dichter werden"
Unter diesem Motto läuft eine in 2004 begonnene Maßnahme in der Ortschaft Bornum
und sie wird auch noch das Jahr 2005 über – mit dann allerdings wesentlich mehr sichtbaren Aktivitäten – andauern.
Übergeordnetes Ziel der Maßnahme ist der Schutz der Qualität unseres Grundwassers.

Das bereits in den 50iger Jahren entstandenen Kanalnetz zur Ableitung des Schmutzwassers in Bornum weist nachgewiesener Maßen erhebliche bauliche Mängel auf. Veraltete Technik bei der Dichtung der Rohrstöße aber auch schlechtere Materialqualitäten im Leitungsmaterial haben zu umfangreichen Schäden im gesamten Leitungsnetzgeführt. Dabei sind sowohl die Leitungen in den öffentlichen Straßen als auch die Entwässerungsleitungen auf den privaten Grundstücken gleichermaßen betroffen.

Durch die einzelnen Schäden, wie z. B. Muffenversatz bei den Rohrverbindungen sowie Einbrüche und Risse in den Rohrwandungen, kommt es sowohl zu Austritten von Schmutzwasser in das Grundwasser als auch zu Eintritten von Grundwasser in das Kanalnetz. Ersteres führt zur Verschmutzung des Grundwassers und ist nach den bestehenden gesetzlichen Regelungen (Wasserhaushaltsgesetz) nicht zulässig, mithin strafbar.
Letzteres führt zum Teil zu einer erheblichen Steigerung der abzuleitenden und zu reinigenden Abwassermenge und verursacht somit höhere Kosten – letztendlich für jeden an der Kläranlage Königslutter angeschlossenen Einwohner.

In der Wahrnehmung seiner gesetzlichen Pflichten hat sich der Abwasserbeseitigungsbetrieb Königslutter (ABK) Ende 2003 zu einer umfassenden Sanierung des gesamten Schmutzwassernetzes in der Ortschaft Bornum entschlossen.

Für die notwendigen Ingeníeur- und Dienstleistungen zur Abwicklung der gesamten Maßnahme hat der ABK das Braunschweiger Ingenieurbüro Dr. Zander beauftragt. Die hier gebildete Projektgruppe – in notwendigen Einzelfällen ergänzt durch Fachpersonal des ABK –
wickelt das gesamte Vorhaben in weitgehender Eigenverantwortung ab. Wenn gleich diese Vorgehensweise im hiesigen Raum erstmalig realisiert wird, so kann doch auf umfangreiche Erfahrungen im Göttinger Raum zurück gegriffen werden.

In einem ersten Schritt wurden sämtliche öffentliche und – soweit möglich – privaten Schmutzwasserleitungen einer Bestandsaufnahme auf Schäden mittels Kameratechnik unterzogen. Dort wo dieses sich wegen fehlender Zugangsmöglichkeiten nicht realisieren ließ, werden derzeit Schächte als Zugang für die Schmutzwasserleitungen auf den betroffenen
Grundstücken gesetzt. Auf Grund der vorhandenen Örtlichkeiten erweisen sich diese Arbeiten als der im bisherigen Projektablauf schwierigste Abschnitt. Enge Bebauung, kreuzende Leitungen anderer Versorgungsträger und geringe Grenzabstände erschweren einen zügigen Projektablauf. Im Anschluss an das Setzen der Schächte werden die restlichen Leitungen ebenfalls mittels Kameratechnik untersucht.
Derzeit werden sämtliche Kamerabefahrungen durch Mitglieder des Projektteams ausgewertet. Dabei erfolgt eine Einstufung der verschiedenen, festgestellten Schäden in eine entsprechende Schadensklasse. Im Anschluss daran werden schadensbezogene Sanierungsvorschläge ausgearbeitet.

Während bei der Schmutzwasserleitung im öffentlichen Straßenbereich auf Grund der bisherigen Erkenntnisse von einer nahezu lückenlosen Komplettsanierung der Leitung durch Einziehen einer neuen Kunststoffleitung ausgegangen wird, erfolgt für die Sanierung der privaten Leitungen zunächst eine direkte Beratung der einzelnen Grundstückseigentümer. Dabei werden in den kommenden Wochen Mitarbeiter des Projektteams die betroffenen Grundstückseigentümer über Art und Umfang der notwendigen Sanierung, darüber hinaus aber auch über die dabei entstehenden Kosten informieren.

Gemeinsam wird dann die technisch sinnvollste und wirtschaftlich vertretbarste Instandsetzung der schadhaften Leitung ermittelt. Je nach Möglichkeiten können die Grundstückseigentümer die erforderlichen Arbeiten selbst oder aber über selbst bzw. durch den ABK beauftragte Fachunternehmen ausführen lassen

Die Beratung der Grundstückseigentümer wird unmittelbar zu Beginn des kommen-den Jahres in Angriff genommen und nach derzeitigem Terminplan nach ca. drei Monaten abgeschlossen sein. Der ABK und die Geschäftsleitung des Ingenieurbüro Dr. Zander bittet an dieser Stelle eindringlich um vertrauensvolle Unter-stützung der die Beratung durchführenden Projektteammitglieder durch die einzelnen Grundstückseigentümer. Durch sachliche und offene Diskussion über den notwen-digen Sanierungsaufwand der privaten Schmutz-wasserleitungen mit entsprechen-der Umsetzung der notwendigen Maß-nahmen wird ein wesentlicher Teil des Projektzieles „Unser Dorf soll dichter werden“ erreicht.

Die terminlichen Planungen der Projektgruppe gehen derzeit davon aus, dass mit einer prakti¬schen Umsetzung der Sanierungsarbeiten im Sommer des nächsten Jahres begonnen und durch parallele Tätigkeiten an verschiedenen Orten gegen Ende des Jahres 2005 abgeschlossen werden. Das dieses erfolgreich durchgeführt werden kann, hängt auch von jedem einzelnen Bornumer Bürger ab, deshalb soll das Motto „Unser Dorf soll dichter werden“ zu einer persönlichen Angelegenheit aller werden.

In diesem Sinn wünscht der Abwasserbeseitigungsbetrieb Königslutter sowie die Geschäftsleitung und das Projektteam des Ingenieurbüros Dr. Zander ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2005.

Hinweis:
Sollten Betroffene oder interessierte Leser Fragen zu der beschriebenen Maßnahme haben, so können sie sich direkt an den Projektleiter des Ing. – Büro Dr. Zander , Herr Dipl. – Ing. Christian Lindner, Telefon: 0531 – 24211-34, wenden. Er wird möglichst kurzfristig die notwendige Information geben.

Christiane Rüdiger
erstellt am 10.12.2004

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Bornum am Elm - Kirschbaum am Rottensweg
Alter Hof in Bornum am Elm

 

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