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Bornum am Elm - Turnverein Bornum e.V. 1920  im Jahr 1985

 

Quelle : Festschrift Bornum am Elm 1135 bis 1985

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Turnverein Bornum e. V. 1920

Nach überstandenenn Kriegsjahren haben sich am 7. Sept. 1920 47 junge Männer zusammengefunden, um in Bornum einen Turnverein zu gründen. Unter Mithilfe des Bezirksturnwart H. Polich aus Braunschweig und des Turnbruders August Roßmann aus Schandelah setzen sie die auf der nächsten Seite abgedruckte Schrift auf. (nicht übernommen)

Um sich Turngeräte zu beschaffen, wurden neben den Monatsbeiträgen, die für Erwachsene
1,00 M und für Zöglinge 0,50 M  betrugen, freiwillige Spenden im Verein gesammelt, deren Abschlüsse (521,00 M bei 44 Spendern und 508,00 M bei 80 Spendern) mit „in nie geahnter Höhe“ bezeichnet wurden. Schon in der Hauptversammlung am 16.10.20 wurde beschlossen, einen Barren für 2.200,00 M, ein Pferd für 2.200,00 M und zwei Matten für 960,00 M sofort zu kaufen und den fehlenden Betrag möglichst in der Gemeinde zu beschaffen. Diese Sammlung in der Bornumer Bevölkerung brachte mit 1661,00 M ein beachtliches Ergebnis.

Welche Bedeutung in jener Zeit einer Fahne beigemessen wurde, ist nicht nur daraus zu ersehen, dass auf Empfehlung des Turnrats am 2.4.21 sich der Verein durch die Bestellung eines Vereinsbanners für 2.500 DM weiter verschuldete, sondern auch aus der weiteren Behandlung dieses Vorhabens. Nachdem die Lieferung des Banners im Januar 22 erfolgte und die endgültigen Kosten von 4.200,00 M durch einen Sonderbeitrag im Verein aufgebracht waren, wurde, wie auch in späteren Jahren, ein Fahnenträger, sein Stellvertreter und zwei Fahnenbegleiter gewählt und die Fahnenweihe für den 14. und 15.02.22 beschlossen. Unter der Leitung eines 16köpfigen  Festkomitees wurden 10 Musiker (je 200 M / Tag) für den 1. und 6 Musiker für den 2. Tag bestellt und folgender Festverlauf vereinbart:

     - Empfang der Vereine
     - Abholen der hiesigen Vereine
     - Aufstellen bzw. Abmarsch zum Weiheplatz
     - Begrüßungsprolog von Hedig Krökel
     - Weiherede
     - Überreichung der Ehrengeschenke von den Ehrendamen
     - Prolog von Liesbeth Gieseke
     - Überreichung durch die Vereine
     - Dankesrede des 1. Vorsitzenden
     - Überreichung der Vereinsfahne mit Ansprache
     - Empfangnahme der Fahne mit Erwiderung durch den Fahnenträger
     - Lied der Volksmenge: Frei und unerschütterlich
     - Aufstellung des Festzuges, Abmarsch zum Spielplatz
     - anschließend Turnen
     - anschließend Ball

Sicherlich ist ein derartiger Aufwand aus heutiger Sicht kaum nachvollziehbar.

Mit unseren Maßstäben gemessen, behandelten die Gründer des Vereins ihre Mitglieder außerordentlich streng, wenn es um den Turnbetrieb ging. In den Jahren zwischen 1920 und 29 wurden jährlich in den Versammlungen Geldstrafen ausgesprochen, Entschuldigungen verlangt, ein zusätzlicher Festbeitrag gefordert, die Eltern informiert und sogar der Ausschluß aus dem Verein festgelegt, wenn Übungsstunden versäumt wurden.

Dazu einige Beschlüsse:
Versammlung am 29.11.20.
Der Turnrat hat beschlossen, das Strafgeld für jeden unentschuldigten Turnabend für aktive Turner auf 3,00 M und für Schüler der Jugendgruppe auf 0,50 M zu erhöhen
Die Entschuldigung ist nur beim Vorturner zulässig.

Versammlung 7.1.28.
Als letzter wichtiger Eschluß wurde von der Versammlung bestimmt, dass Turner, die 3 Turnabende im Monat versäumen, rücksichtslos gestrichen werden.

Protokollarisch erfasst ist lediglich ein Ausschluß wegen Nichtbeteiligung am Turnbetrieb.

Die Satzung ist aus der Gründerzeit nicht bekannt. Aus dem Spendenaufruf an die Bornumer Bevölkerung geht aber hervor, dass sich die Bornumer Jugend aller Stände zusammengeschlossen hat zum Zwecke der körperlichen und sittlichen Kräftigung seiner Mitglieder, der Pflege des deutschen Volksbewußtseins und der vaterländischen Gesinnung unter Ausschluß aller politischen Parteibestrebungen. In den politisch turbulenten 20er und 30er Jahren war dieser Grundsatz natürlich nicht vollständig einzuhalten. Schon in der Versammlung am 3.1.25 wird den Mitgliedern der Vereinigung Schwarz-Rot-Gold die Aufnahme in den Verein verweigert. Nach der Machtübernahme 1933 häufen sich die politischen Aussagen und der Staat beschränkt stark die Eigenständigkeit des Vereins.

So wird zum Beispiel in der Versammlung
am 21.4.33 im Anschluß an die Begrüßung zum 44. Geburtstag „unseres Volkskanzlers Adolf Hitler“ auf denselben ein dreifaches „Gut Heil“ ausgebracht.

am 16.5.33 durch kommissarische Verfügung zur Wehrertüchtigung ein Gepäckmarsch mit 15 Pfund angesetzt.

am 20.6.33 der in diesem Jahr erneuten Einladung des Gesangsvereins zur Erweiterung einer wahren Volksgemeinschaft stattgegeben, nachdem zwei Jahre vorher aus politischen Erwägungen, veranlasst durch verschiedene Zwischenfälle, die Einladung zurückgewiesen war.

am 6.2.37 ein „Sieg Heil“ dem Führer des Deutschen Reiches dargebracht.

In dieser Zeit wird der 1. Vorsitzende als Vereinsführer und der Vorstand als Führerstab bezeichnet, die Vereinswahl durch den Kreisführer bestätigt, der Verein verpflichtet, die Fahne des Reichsbundes für Leibeserziehung zu führen und u.a.. durch Gesetzt bestimmt, dass jeder Jugendliche nur im Verein aufgenommen werden kann, wenn er in der Hitlerjugend Dienst tut und nur durch Befürwortung dieser Organisation auch Mitglied eines Turnvereins werden kann.

Während der Verein in seiner Gründungsphase bis 1926 von Otto Buchheister 23 (Dorfstraße 12) als 1. Vorsitzender geleitet wurde, stand er bis zum 1. Kriegsjahr 1940 unter der Führung von Erich Grabenhorst (Hauptstraße 1).

Der Verein pflegte im Wesentlichen Geräteturnen und gymnastische Übungen in Riegen für Jugendliche, Männer und Frauen. Zu seinen Aktivitäten gehörte auch ein Musikzug und die Aufführung von Theaterstücken. Das traditionelle Frühstück wird laut Protokoll erstmalig am 28.05.32 abgehalten.

Mit dem Protokoll vom 13.04.40 endet für den Verein die Vorkriegszeit. Es werden keine Beiträge mehr erhoben. In Anbetracht der Kriegsrüstung wird der Beschluß gefasst, die Messingteile der alten Fahne in die Metallschmelze zu geben.

Mit der Versammlung am 29.10.45 beginnt das turnerische Leben in Bornum wieder. Auf seine Erfahrungen gestützt, die er sich seit 1926 in der Vorstandsarbeit erworben hat, kann Hermann Thielemann den Verein bis 1976 leiten.

In der ihm eigenen Art führt H. Thielemann wie in der Vorkriegszeit das Geräteturnen weiter. Angeregt durch einige Neubornumer bildet sich 1949 eine Tischtennisabteilung. Damit wird aus den Mitgliedern heraus eine Strukturveränderung im Verein eingeleitet. Erstmals am 9.1.51 wird auf der Generalversammlung ein Faß Bier abgetrunken und diese Tradition bis heute beibehalten.

Für 10 Jahre bis 1977 übernimmt Reinhold Renneberg das Amt des 1. Vorsitzenden im Verein. Neben der vermehrt betriebenen Leichtathletik und der Schaffung eine Sportplatzes durch die Gemeinde wird 1973 auf Antrag von Fritz Hädelt eine Fußballabteilung ins Leben gerufen.

In der Periode von 1977 bis 83 mit Werner Wohld als 1. Vorsitzenden bildet sich unter Rainer Gieseke eine Volleyballabteilung im Verein. Im Herbst 82 wird die Sportplatzanlage durch ein Sportheim abgeschlossen.

Seit seiner Wahl, am 28.1.83, leitet Gerd Posenauer die Geschicke des Vereins.

Im Jahr der 850-Jahrfeier des Ortes Bornum kann der Verein auf 65jährige Vereinsgeschichte zurückblicken, verfügt über ein breites sportliches Angebot in sechs Abteilungen, kann sich auf gesunde finanzielle Verhältnisse stützen, verfügt über ausreichende Sportgeräte und eine vorbildliche Sportanlage und ist mit 365 Mitgliedern ein wesentlicher gesellschaftlicher Bestandteil unseres Ortes.

Quelle: Festschrift 1135 – 1985 Bornum am Elm

 

 

 

 

 

 

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